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Sicher in sozialen Netzwerken

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Verhalten Sie sich in sozialen Netzwerken richtig?

Datendiebe haben ein neues Lieblingsziel entdeckt: soziale Netzwerke. Spam- und Phishing-Attacken auf solche Netze haben in der letzten Zeit merklich zugenommen. Eine ganze Vielzahl von unseriösen Apps versucht, Ihre Identität zu stehlen und Ihren PC zu infizieren. Wie das geht? Beispielsweise, indem diese Apps heimlich Schadsoftware auf Ihren PC laden oder Sie bitten, an einer vermeintlichen Umfrage teilzunehmen, damit sie an Ihre Daten gelangen.

In ihren Anfängen ging es bei sozialen Netzwerken darum, mit anderen Menschen in Kontakt zu bleiben. Heutzutage haben sie aber auch einen großen Einfluss darauf, wie Sie in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Bei ihrer Nutzung ist also Vorsicht angebracht – denn online kann durchaus ein guter Ruf verloren gehen oder eine Beziehung zerstört werden.

Gelbes Rechteck mit Ausrufezeichen

Glücklicherweise können Sie sich mit etwas gesundem Menschenverstand, einem überlegten Nutzungsverhalten und den richtigen Einstellungen vor den meisten Gefahren schützen und mit gutem Gewissen online „netzwerken“.

Seien Sie wählerisch beim Hinzufügen von Online-Freunden. Kennen Sie sie tatsächlich und vertrauen Sie ihnen? Dasselbe gilt für Gruppen und den „Gefällt mir“-Button (immer erst überlegen, was Ihre Profilbesucher davon halten werden), aber auch für die Nutzung von Apps – denn die haben meist Zugriff auf Ihre persönlichen Daten und Ihre Freundesliste und machen davon auch Gebrauch. Denken Sie daran: Eine unseriöse App kann genauso viel Schaden anrichten wie Schadsoftware auf einem PC. Machen Sie keine persönlichen Daten publik – zum Beispiel Ihre Adresse, Ihre Telefonnummer, Ihren Geburtstag (oder wenn, dann nur ohne das Jahr), Ihren Aufenthaltsort usw. Ihr Profilbild ist für jedermann sichtbar und sollte deshalb professionell oder neutral wirken.
Machen Sie sich mit den Privatsphäre-Einstellungen vertraut und überprüfen Sie sie regelmäßig. Denken Sie daran, dass Sie unterschiedlichen Personen und Gruppen unterschiedliche Rechte zuweisen können (z. B. für Fotos, Statusmeldungen usw.). Wählen Sie Ihre Standardeinstellungen eher restriktiv und geben Sie nur im Einzelfall einem größeren Personenkreis Zugriff, wenn dies angebracht ist. Achten Sie auf Ihre Wortwahl, posten Sie keine falschen Informationen oder Gerüchte, schreiben Sie keine negativen Beiträge oder bösen Kommentare – insbesondere natürlich nicht über Ihren Arbeitgeber, Ihre Uni usw. Und wenn Sie mal ein Gläschen zu viel getrunken haben: Finger weg von der Tastatur, sonst herrscht am nächsten Morgen vielleicht gleich doppelt Katerstimmung! Generell gilt: Was Sie im realen Leben nicht sagen würden, hat auch im Internet nichts zu suchen.
Vor dem Klicken nachdenken! Ein unüberlegter Klick auf ein interessantes Video oder einen Link kann schnell unerwünschte Folgen haben. Um sich eine Malware-Infektion einzufangen, müssen Sie heutzutage nicht einmal mehr eine App installieren oder einen Beitrag weiterleiten. Klicken Sie niemals unbesehen auf einen Link, nur weil Sie den Absender kennen. Überprüfen Sie vor dem Klicken immer die URL: Sieht irgendetwas daran seltsam aus oder enthält sie vielleicht einen Parameter wie „userwantedtoinvitefriends-automated“, über den automatisch Spam an Ihre Freunde verschickt wird? Geben Sie einer neuen Facebook-App keine zusätzlichen Zugriffsrechte, bevor Sie sich vergewissert haben, dass es sich um eine seriöse App handelt. Das gilt insbesondere für Apps, die Ihnen ein Gratisangebot oder einen Gewinn versprechen. Viele dieser Apps posten automatisch Nachrichten an die Pinnwände Ihrer Freunde, was in der Regel nicht unbedingt auf Begeisterung stößt. Schlimmer noch: Manche sammeln sogar Ihre persönlichen Daten, um sie dann an Online-Kriminelle zu verkaufen. Auch im Internet gilt: Was sich zu schön anhört, um wahr zu sein, ist prinzipiell erst einmal verdächtig.
Wählen Sie ein starkes, schwer zu erratendes Passwort und ändern Sie es regelmäßig. Es sollte mindestens acht Zeichen lang sein, Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen enthalten. Gut sind Abkürzungen von ganzen Sätzen: „Rote Eichhörnchen sind 5 Mal besser als graue!“ wird beispielsweise zu „REs5Mbag!“. Ganz wichtig außerdem: Verraten Sie Ihr Passwort niemandem, auch nicht Ihren besten Freunden! Üben Sie auch online ein wenig Zurückhaltung und nerven Sie Ihre Freunde nicht mit Statusupdates im Stundentakt. Laden Sie keine persönlichen oder unangemessenen Bilder hoch – auch dann nicht, wenn Sie eher strenge Privatsphäre-Einstellungen festgelegt haben. Denn was einmal im Internet ist, hält sich dort auch recht hartnäckig!
Nutzen Sie soziale Netzwerke nur auf umfassend geschützten Computern bzw. Geräten. Lassen Sie Ihren PC nie unbeaufsichtigt, während Sie in einem Netzwerk angemeldet sind. (Kinder kommen manchmal auf die lustigsten Ideen, was sie in die Profile ihrer Eltern schreiben können!) . Aktivieren Sie außerdem die SSL-/HTTPS-Verschlüsselung in Facebook, damit Ihre Daten bei der Übertragung verschlüsselt werden (unter Kontoeinstellungen/Kontosicherheit). Halten Sie Pinnwand-Einträge getrennt von persönlichen Mitteilungen. Vertrauliche Informationen oder längere Unterhaltungen gehören nicht an die Pinnwand, sondern in eine persönliche Nachricht oder in den Chat. Nutzen Sie die Funktion „Allen antworten“ nur dann, wenn es wirklich nötig ist.
Frau zeigt auf Bildschirm

Schauen Sie sich unser Video an: Tipps für mehr Sicherheit in sozialen Netzwerken

Sicher beim Online-Shopping

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Verhalten Sie sich beim Online-Shopping richtig?

Online-Shops bieten Ihnen eine enorme Auswahl, und das ganz ohne Fahrstress, Parkplatzsuche und langes Anstehen an der Kasse. Trotzdem sollten Sie beim Online-Shopping vorsichtig sein. Denn wenn Sie online persönliche Daten wie Kreditkarteninformationen übermitteln, sind damit durchaus Risiken verbunden.

Mit ein paar einfachen Tipps können Sie sich beim Online-Shopping schon gut schützen:

Kaufen Sie auf Websites mit Verschlüsselung ein (achten Sie auf „https://“ in der Adresse und ein Symbol mit verschlossenem Vorhängeschloss) Kaufen Sie nicht auf Websites ein, deren Sicherheit nicht überprüft und bestätigt wurde (z. B. von McAfee® SECURE)
Lesen Sie sich vor der Bestellung die Geschäftsbedingungen der Website und ihre Kundenbewertungen durch Nutzen Sie zum Shoppen keinen öffentlichen PC oder ein ungeschütztes, offenes WLAN
Bezahlen Sie per Kreditkarte oder mit einem Online-Zahlungssystem wie PayPal Bezahlen Sie nicht per Debitkarte, bar oder per Überweisung
Überprüfen Sie nach der Lieferung die Ware und Ihre Kreditkarten-Auszüge Regieren Sie nicht auf Spam-Mails und kaufen Sie nicht auf Websites, denen Sie nicht völlig vertrauen
Hier finden Sie eine ausführliche Beschreibung der Tipps und Fallen beim Online-Shopping.
Tastatur mit Warenkorb-Schlüssel

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